Schlimme Verkehrsunfälle mit Straßenhunden

Verkehrsunfälle mit freilaufenden Tieren sind in Thailand keine Seltenheit und enden gerade für motorisierte Zweiradfahrer aber auch für Hunde mit schweren Verletzungen und nicht selten tödlich.
In den vergangen Tagen häufen sich allerdings auf unserer Hauptstraße nach Bangsaphan noi die Unfälle dramatisch, was möglicherweise mit den  derzeitigen Ausbauarbeiten auf eine weitere  Fahrspur zusammenhängen kann.  Die Straßenhunde dort leben oft schon lange am Straßenrand und kennen ihr Revier ganz genau, doch einige davon können sich vermutlich nicht schnell genug an die sich verändernde Situation um sich herum anpassen und kollidieren beim mehrfachen Überqueren der Fahrbahn mit den Fahrzeugen. Derzeit  können wir die vielen zum Teil sehr schwer verletzen Hunde kaum noch schnell genug versorgen. Besonders finanziell sind wir jetzt an unsere Grenze gestoßen. Die Verletzungen reichen von gebrochen Gliedmassen über mehrfach gebrochene Kiefer bis hin zu tiefen Fleischwunden oft über den ganzen Körper mit großflächiger Skalpierung aber auch Querschnittlähmung nach Wirbelverletzungen sind an der Tagesordnung. Während wir ein gebrochenes Bein problemlos bei unserem Tierarzt schienen und kleine Wunden kostengünstig nähen lassen können, müssen größere Verletzungen in der Universitätsklink in Hua Hin oftmals über Wochen hinweg behandelt werden. Bei einigen Patienten kommt so schnell eine Rechnung zwischen unberechnet 500-1000 Euro zusammen.
Wer jetzt wieder meint wir sollten doch mehr und öfters einschläfern, so darf ich daran erinnern, dass wir in einem buddhistischen Land sind in dem die Tierärzte aus Glaubensgründen zu 99% keine Einschläferung  vornehmen, selbst in aussichtslosen Fällen. Auch wenn ich selbst einschläfere die Bewohner mich als Todesengel sehen  und kein Vertrauen mehr zu unsere Hundehilfe hätten und wir nicht mehr mit der Unterstützung für unsere wichtigen  Kastrationsaktionen rechnen können. Ganz abgesehen davon wäre eine Einschläferung nach Unfall in den meisten Fällen nur aus Kostengründen und das wiederspricht unserem Tierschutzauftrag.
Hier ein paar Beispiele der letzten beiden 13 Tagen:

Die Hündin Nin Abends am 05.09.2015 mit zweifach gebrochenem Kiefer
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Rüde mit Querschnittslähmung am 07.09.2015:
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Hündin mit großer Fleischwunde am 15.09.2015
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Am 19.09.2015 erneuter Unfall:
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